Aufhebung der öffentlichen Parkplätze an der Birchstrasse

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An die Nutzer der Parkplätze der Birchstrasse (Abschnitt Regensbergstrasse – Wehntalerstrasse)

Sehr geehrte Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer
Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter
Sehr geehrte Gewerbetreibende und Besucher

Die Stadt Zürich plant, alle 50 öffentlichen Parkplätze (blaue und weisse Zone) an der Birchstrasse (Abschnitt Regensbergstrasse – Wehntalerstrasse) ersatzlos aufzuheben (siehe Ausschreibung im „Tagblatt der Stadt Zürich“ vom 23. Oktober 2019).

Die Pläne können bis zum 25. November hier eingesehen werden.

Gemäss §13 des Strassengesetzes können Sie als Betroffene im sogenannten Mitwirkungsverfahren gegenüber der Stadt Ihre Einwendungen vorbringen, ohne bestimmte Form und ohne Kostenfolge. Dazu müssen Sie bis spätestens 25. November 2019 (eintreffend) einen Brief an die folgende Adresse senden:

Tiefbauamt der Stadt Zürich
Werdmühleplatz 3
8001 Zürich

Als Titel empfiehlt sich “Strassenbauprojekt Birchstrasse, Ausschreibung vom 23. Oktober 2019 – Mitwirkungsverfahren gemäss § 13 des StrG“

Wenn Sie die nachfolgend aufgeführten Gründe unterstützen, sollten Sie sich an diesem Mitwirkungsverfahren beteiligen:

  • Das Gewerbe, die Anwohnerinnen und Anwohner und auch Ihre Besucher sind auf Parkplätze angewiesen, denn viele Liegenschaften an der Birchstrasse verfügen über keine eigenen Parkplätze. Ohne öffentliche Parkplätze kommt das Quartier- und Gewerbeleben an der Birchstrasse weitgehend zum Erliegen.
  • An der Birchstrasse sollen neu zwei Radwege geschaffen werden. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, die Ausgestaltung der Radwege und insbesondere die eingesetzte Breite für Fussgängerwege und Bäume (zum Teil über 6 Meter breit) sind äusserst grosszügig geplant. Die Birchstrasse soll jedoch allen Bedürfnissen des Quartiers Rechnung tragen.
  • Mit gutem Willen wäre es möglich gewesen, weiterhin eine substantielle Anzahl an öffentlichen Parkplätzen für Anwohnerinnen und Anwohner, Besuchende und Gewerbe zu erhalten. Mögliche Lösungsansätze wären etwa etwas schmalere Radwege (z.B. 1.3 m), etwas weniger breite Wege für Passanten und Bäume oder aber Parkplätze zwischen den Bäumen.
  • Für viele Anwohnerinnen und Anwohner sowie deren Besucher sind Anwohnerparkplätze aus beruflichen und privaten Gründen wichtig, wenn nicht sogar notwendig: Arbeitgeber verlangen heute immer mehr Flexibilität (Nachtarbeit, Verlegung Arbeitsort, verschiedene Arbeitsorte pro Haushalt) und Personen werden immer älter und wollen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben (Besuche, Pflege, Mahlzeitendienst).

Es würde uns freuen, wenn Sie sich auch am Mitwirkungsverfahren beteiligen würden. Je mehr Personen dies tun, desto grösser ist das politische Gewicht. Über diesen Link finden Sie ein mögliches Beispiel für eine Einwendung. Bei Fragen stehen wir Ihnen unter Aktivieren Sie JavaScript um diesen geschützten Inhalt zu sehen. gerne zur Verfügung.

Hauseigentümerverband Zürich
und
Gewerbeverband der Stadt Zürich

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