Zwischen den Jahren

Kolumne

Weihnachten steht vor der Tür. Beschäftigt mit allerlei Vorbereitungen freuen wir uns aufs Christkind, das Zusammensein mit unseren Lieben, die Bescherung, das gemeinsame Essen... Meist ist die Zeit danach weniger hektisch als die Vorweihnachtszeit. Das alte Jahr geht dem Ende zu, das neue ist noch nicht ganz da. Was bedeutet die Zeit, diese Pause, zwischen den Jahren? Leerzeit? Erfüllte Zeit? Aus-Zeit? Kreative Zeit?

Weihnachten steht vor der Tür. Beschäftigt mit allerlei Vorbereitungen freuen wir uns aufs Christkind, das Zusammensein mit unseren Lieben, die Bescherung, das gemeinsame Essen... Meist ist die Zeit danach weniger hektisch als die Vorweihnachtszeit. Das alte Jahr geht dem Ende zu, das neue ist noch nicht ganz da. Was bedeutet die Zeit, diese Pause, zwischen den Jahren? Leerzeit? Erfüllte Zeit? Aus-Zeit? Kreative Zeit?

Pausen sind wichtig. Sie unterbrechen das Einerlei, machen den Augenblick zu etwas Besonderem. Sie setzen Schlusspunkte hinter Vergangenes und ermöglichen Auslegeordnung und Neuanfang. Vieles wird erst in Phasen der Ruhe erkennbar, kann wachsen und geschehen. Der ideale Zeitpunkt also, um Vorsätze fürs neue Jahr zu fassen? Warum nicht!

Manchmal tut es schon gut zu erkennen, was man nicht mehr will. „Weniger ist mehr“, ist ein beliebter Vorsatz an Silvester, und das nicht nur auf der Hüfte: weniger Stress, weniger trinken – und angesichts der Dinge, die die Welt nicht braucht und die mit Unmengen an Verpackungsmaterial gerade an Weihnachten daherkommen, weniger Schrott und Abfall. Qualität vor Masse ist eine Überlegung, die sich lohnt beim Entscheid für ein Gerät, ein Produkt vom Fachhandel, dessen Reparatur Arbeitsplätze schafft, statt durch Wegwerfen nach kurzer Nutzungsdauer Müllberge aufzuschichten und den Planeten gedankenlos zu belasten. Und, wenn wir schon dabei sind: Vielleicht sind einige wenige, wirklich verlässliche Freundinnen und Freunde in der realen Welt doch wichtiger als eine Horde häufig gänzlich unbekannter Spezis auf digitalen Plattformen?

Geniessen wir diesen zauberhaften Moment zwischen den Jahren und bleiben wir neben all den guten Vorsätzen einfach mal offen für das, was kommt, bereit, auch Herausforderungen anzunehmen, unser Leben aktiv zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen. Das motiviert letztendlich mehr als unrealistische Vorsätze, die wieder nicht eingehalten werden.

Für 2018 wünsche ich Ihnen Gesundheit sowie Wertschätzung, Erfolg und Freude bei allem, was Sie tun!

Nicole Barandun-Gross
Präsidentin Gewerbeverband der Stadt Zürich

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